Wohl kaum wer wird etwas mit dem Namen Annika Schleu verbinden es sei denn man erinnert sich an eine heulende Reiterin die in Japan bei Olympia ihr Pferd mit mehr oder weniger Gewalt zu Leistungen bringen wollte. Das Verfahren in Sachen Tierschutzgesetz sei nun eingestellt (Link) und Frau Schleu zahle 500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Betonen tun die Anwälte von Frau Schleu das der Werdegang nicht als Eingeständnis gesehen werden könne obschon auf der anderen Seite man gerade von einer

Bundeswehrangehörigen im Rang eines Oberfeldwebel (Link) eine gewisse Einsicht bei möglichen Fehler erwarten könnte. Aber so wie im Sport so auch bei der Bundeswehr: der wahre Geist von Sport oder der Geist von Soldatentum scheint womöglich längst in Vergessenheit geraten zu sein. Menschen wie Frau Schleu die bei möglichen Fehler keinerlei eigene Konsequenz zeigen sollten womöglich kein Pferd mehr reiten oder gar ein G 36 bedienen.